Homöopathie - eine Möglichkeit
Leberleiden fangen oft harmlos an!
Ein leckerer Braten, einköstliches Fondue - wenn schwer Verdauliches auf den Tisch kommt, muss die Leber hart arbeiten. Sie produziert Galle, damit Fett im Darm weiterverarbeitet werden kann, entgiftet das Blut, reguliert den Eiweiß- und Zuckerstoffwechsel sowie den Mineral-, Vitamin- und Hormonhaushalt. Selbst wenn einzelne Areale ausfallen, bewältigt sie noch ihre Aufgabe. Wird dem robusten und regenerationsfähigen Organ jedoch auf Dauer zuviel abverlangt, macht es irgendwann schlapp.
-
Mittel:
"Mariendistel(Carduus marinaus D6) repariert geschädigte Zellen und wirkt gegen die Müdigkeit. Bei Verdauungsproblemen wegen eines nicht gut vertragenen Essens gibt man zuerst die Brechnuss(Nux vomica D4) dann Bärlapp(Lycopodium D4) und Schöllkraut(Chelidonium D4), ein galletreibendes Mittel. Es wird speziell bei Störungen des Leber-Galle-Systems eingesetzt, etwa bei Berührungsempfindlichkeit der Lebergegend", so der Experte.
-
Selbsthilfe:
Auch mit richtiger Ernährung kann man sehr zur Genesung beitragen. So wirkt Senf mildernd bei Blähungen, Möhren Rote Bete und Grünkohl stärken das Organ. Ergänzend können Artischocken-Kapseln helfen. Nicht fehlen darf zusätzlich täglich ein flotter Spaziergang.