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Schwarzwald MedicalResort Obertal
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Wenn das Immunsystem verrückt spielt

Rheumatoide Arthritis umfassend

und ganzheitlich behandeln


Rund eine Million Deutsche leiden unter rheumatoider Arthritis, einer entzündlichen Erkrankung der Gelenke. Im weiteren Verlauf kann die Erkrankung sogar auf Weichteile wie Muskeln oder Sehnen übergreifen oder es entwickelt sich eine Fibromyalgie (Weichteilrheumatismus) daraus. Die Auswirkungen sind starke Schmerzen und eine eingeschränkte Beweglichkeit. Später kann es auch zur Verformung von Gelenken kommen. Noch ist die Ursache der Erkrankung nicht endgültig geklärt. Fest steht jedoch, dass eine Fehlreaktion des Immunsystems daran beteiligt ist. Das im Schwarzwald MedicalResort Obertal in Baiersbronn praktizierte ganzheitliche Konzept der Integrativen Medizin dämmt die rheumatischen Entzündungen ein und harmonisiert überaktive Abwehrkräfte. Damit kann nicht nur das Fortschreiten der Krankheit gestoppt, sondern häufig auch eine deutliche Besserung der Beschwerden erzielt werden.

Die Krankheit beginnt meist mit plötzlichen Schmerzen in den kleinen Finger- und Zehengelenken sowie der typischen Morgensteife nach dem Aufstehen. Häufig sind die Gelenke auch geschwollen. Im Verlauf von Wochen oder Monaten werden die Beschwerden schlimmer. Nur in etwa jedem zehnten Fall klingt die Krankheit von selbst wieder ab. Häufig halten die Beschwerden an und befallen nach und nach mehrere Gelenke. Ärzte sprechen dann von einer chronischen Polyarthritis.

„Auslöser der Entzündungen in den Gelenken ist eine Über- oder Fehlreaktion des Immunsystems“, erklärt Dr. Joachim Wernicke, Leitender Arzt und Chefarzt am Schwarzwald MedicalResort Obertal. „Abwehrzellen richten sich gegen körpereigenes Gewebe und greifen die Gelenkinnenhaut an. Dabei kommt es zu Entzündungsschüben, die sich allmählich auf Knochen und Knorpel ausdehnen und diese zerstören.“

Herkömmliche Therapien beschränken sich hauptsächlich auf die Gabe entzündungshemmender und schmerzstillender Medikamente oder die Unterdrückung der überschießenden Immunreaktion. Langfristig ist dies allerdings häufig mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden. So stellte etwa Professor Steve Teitelbaum von der Universität Washington in St. Louis fest, dass glukokortikoidhaltige Medikamente mit entzündungshemmender und immununterdrückender Wirkung den Knochenstoffwechsel stören und erst zu Knochenerweichung und später zu Osteoporose führen (Journal of Clinical Investigation Doi: 10.1172/JCI28084).

Die Therapie im Schwarzwald MedicalResort Obertal ist ganzheitlich und setzt mehrschichtig an, um über die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Organismus Schmerzen sowie Entzündungen einzudämmen und so allmählich die Einnahme herkömmlicher Rheumamedikamente reduzieren oder ganz absetzen zu können. „Im Mittelpunkt steht dabei die Immuntherapie mit der Injektion von Thymuspeptiden, bei der das überschießende Immunsystem nicht unterdrückt, sondern die Immunreaktion normalisiert und stabilisiert wird“, sagt Dr. Joachim Wernicke. „Die Einnahme der Rheumamedikamente wird nicht plötzlich beendet, sondern ganz allmählich und abhängig von der individuellen Entzündungsaktivität eines Patienten.“

Um Schmerzen und Entzündungen zu lindern, kann parallel dazu ein Heilanästhetikum kombiniert mit Komplexmitteln aus Mistel und Schlangengift sowie weiteren Homöopathika an die betroffenen Gelenke injiziert werden. Das bewirkt bei den Patienten gleich zu Beginn der Behandlung ein Nachlassen der Beschwerden. Zusätzlich wird die schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung durch die Verabreichung der Vitamine C, E, K und des B-Komplexes gefördert. Darüber hinaus regt Homöopunktur – die Injektion organspezifischer homöopathischer Einzelmittel – die Regeneration des von rheumatoider Arthritis geschädigten Gewebes an und aktiviert den Stoffwechsel sowie die Organfunktionen. Gezielte und schonende Physiotherapie trägt dazu bei, die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten oder wieder herzustellen.

„Eine wichtige Rolle kommt überdies einer angemessenen Ernährung zu“, sagt Dr. Joachim Wernicke. „Beginnend mit dem Rheuma-Fasten erfolgt eine Umstellung auf lactovegetarische Kost mit fettarmen Milchprodukten und überwiegend pflanzlichen Nahrungsmitteln.“ Im Mittelpunkt steht dabei auch die Reduzierung von Lebensmitteln mit einem hohen Anteil an Arachidonsäure, die reichlich in Fleisch und Fleischprodukten enthalten ist. „Arachidonsäure heizt nachweislich die Entzündung in den Gelenken an“, erklärt Dr. Wernicke. Als natürlicher Gegenspieler der Arachidonsäure wird statt dessen auf die vermehrte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren geachtet, die entzündungshemmend wirken. Deshalb kommen häufig Seefische wie Lachs, Makrele, Hering oder Thunfisch auf den Speiseplan. Da die richtige Ernährung maßgeblich für den Krankheitsverlauf nach der Therapie im Schwarzwald MedicalResort Obertal ist, steht auch ein ausführliches Coaching für die Zeit zu Hause auf dem Therapieplan.

Nicht zuletzt kommt auch der psychischen Komponente der Erkrankung besondere Bedeutung zu. Mit konzentrativem Entspannungstraining lernen die Patienten, sich bewusst innerlich von ihren Schmerzen zu distanzieren und besser mit ihrer Krankheit umzugehen. Das bringt nicht nur verlorene Lebensfreude zurück, sondern steigert auch ganz erheblich die Lebensqualität. „Wichtig für den optimalen Therapieerfolg ist jedoch immer, dass die Behandlung möglichst frühzeitig einsetzt“, mahnt Dr. Joachim Wernicke. „Denn je eher etwas gegen rheumatoide Arthritis unternommen wird und je geringer die Erkrankung bereits ausgeprägt ist, desto schneller und umfassender stellt sich eine Besserung der Beschwerden ein.“

 

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