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Bauer, Eugen (01.09.2010 20:29):
Sehr geehrter Herr Dr. von Loga,
ich wurde bereits 2x wegen einer Spinalkanalstenose operiert. Leider ohne Erfolg. Der rechte Fuß ist taub. Beim 3. Klinikaufenthalt wurde eine Entzündung am Kreuzbein festgestellt. Zur Zeit wird mir Dexaflam gespritzt. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen.
MfG Eugen Bauer
Dr. med. Winfried von Loga (06.09.2010 14:52):
Sehr geehrter Herr Bauer,
so weit es auf Grund der knappen Angaben möglich ist, kann man gegen die Taubheit nichts mehr unternehmen, als nur sog. symptomatische Maßnahmen durchführen. Diese können den Leidensdruck vermindern. Die „Kreuzbeinbeschwerden“ können verschiedene Ursachen haben. Dabei kann auch die Lendenwirbelsäule beteiligt sein. Ohne eine körperliche Untersuchung und ohne Einsicht der MRT- oder anderen Befunde, ist leider keine genauere Auskunft möglich. Ich hoffe Ihnen damit geholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Dr. Winfried von Loga
Facharzt für Orthopädie
Claus Benath (27.08.2010 18:56):
Sehr geehrte Damen und Herren,
mich plagen starke Schmerzen in den Bereichen rechtes Gesäß / LWS / rechtes Bein. Befund der Radiologie unten angehängt.
Welche Therapie können Sie mir empfehlen? Wie sehen Zeit- und Kostenrahmen dafür aus?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Claus Benath
Siehe Anhang:
Computertomographie / Ganzkörperzintigraphie 03.08.2010
1. CT - Beurteilung: Streckhaltung der LWS. Osteochondrosen mit Vakuumphänomen
L3/4, L4/5 und L5/S1, Osteochondrose L2/3.
Subchondrale Zyste in den dorsalen Partien von LWK4 mit nach intraossär reichendem
Vakuumphänomen. Mäßiggradige Spondylarthrose, leichte foraminale Enge L5/S1 bds.
Mäßiggradige ISG-Arthrose. Spondylose der LWS. Osteoporose. Lipoatrophie der Paravertebralmuskulatur. Arteriosklerose. Kein lumbaler Bandscheibenprolaps, keine spinale Raumforderung.
2. Ganzkörperzintigraphie
Die Untersuchung erfolgt mit 735 MBq 7c-99m und HDP.
In der Speicherphase nach 3 Stunden flaue Mehrbelegungen an Fußwurzeln und Sprunggelenken,
Kniegelenken, Handwurzeln und Fingergelenken sowie Schulter- und Schultereckgelenken und Stemoclaviculargelenken. Laterale Mehrbelegungen an HWS, BWS und LVVS.
Ansonsten homogene regelrechte Nuklidbelegung des Skelettsystems.
Keine metastasensuspekten Mehr- oder Minderbelegungen.
Beurteilung: Arthrotische Veränderungen. Degenerative Wirbelsäulenveränderungen. Kein Nachweis ossärer Metastasen.
Dr. med. Winfried von Loga (01.09.2010 09:52):
Sehr geehrter Herr Benath,
auf Grund der genannten Diagnosen ist anzunehmen, dass Ihre Beschwerden möglicherweise auf die degenerativen Veränderungen der unteren LWS zurückzuführen sind. Hier wäre eine Therapie mit ultraschallgesteuerter PRT möglich. Vor dem Beginn der Behandlung, sollte zum Ausschluss einer Nervenwurzelentzündung eine neurologische Untersuchung durchgeführt werden.
Wenn Sie uns Ihre Adresse bekannt geben, senden wir Ihnen umgehend unsere Unterlagen mit einem Kostenangebot.
Ich hoffe Ihnen dabei geholfen zu haben und verbleibe
Mit freundlichem Gruß
Dr. med. Winfried von Loga
Manuela (19.08.2010 08:04):
Hallo!
Seit einigen Jahren leide ich bereits an Problemen mit dem Herzen, die sich als Rhythmusstörungen auswirken. Da Medikamente keine richtig Wirkung erzielten, erhielt ich Ende letzten Jahres einen Schrittmacher. Nun ist es besser, jedoch fühle ich mich körperlich sehr schlecht und erschöpft. Es fällt mir schwer aufzustehen und einen ganzen Arbeitstag durchzuhalten. Da ich erst 30 Jahre alt bin, macht mir das große Sorgen. Gibt es eine Möglichkeit, mein allgemeines Befinden zu verbessern?
Vielen Dank,
Manuela
Dr. med. Kai Ruffmann (25.08.2010 11:26):
Sehr geehrte Manuela,
Ihr Schicksal macht mich betroffen! Herzrhythmusstörungen und als letzter Ausweg ein Schrittmacher - und dies im Alter von 30 Jahren! Und danach Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schwierigkeiten, einen ganzen Arbeitstag durchzustehen. Haben Sie vielleicht eine Entzündung am Herzmuskel? Eine so genannte Myokarditis?
In diese Ecke lohnt es sich einmal genau hineinzuschauen, falls das nicht schon geschehen ist. Eine Herzuntersuchung, zum Beispiel auch in unserer Klinik, wäre sicherlich lohnend. Schon allein, um in Ihrem Fall eine zweite Meinung einzuholen. Die Vorbefunde wären wichtig und zu einem möglichst befriedigenden Ergebnis zu gelangen.
Mit freundlichen Grüßen aus Obertal
Dr. Kai Ruffmann
Leitender Arzt Kardiologie
Hochholz, Gertrud (14.08.2010 14:02):
Ich leide unter Arterosklerose der Extremitätenarterien -Becken-Bein-Typ-. Meine Beine sind inzwischen mit Stents versehen, die sich leider immer wieder zusetzen. Könnte mir eine EECP-Behandlung helfen?
Dr. med. Kai Ruffmann (16.08.2010 09:28):
Sehr geehrte Frau Hochholz,
Ihr Problem ist uns bekannt. Viele Patienten kommen in genau Ihrer Situation zu uns!
Ja - mit unserer Pumpentherapie können wir Ihnen helfen! Die gesamte Therapie kostet 3500 €. Zuzüglich Kosten für den Aufenthalt in unserer Klinik von ca. 2500 €, falls Sie sich für eine Unterbringung in unserem Hause entschließen.
Gerne bin ich zu näheren Ausführungen jederzeit bereit.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Kai Ruffmann
Leitender Arzt Kardiologie
Gudrun Knapstein (13.08.2010 21:05):
Bieten Sie in Ihrem Haus Anwendungen zur Linderung der Schuppenflechte an?
Wenn ja, welche? Wäre eine Thymustherapie bei diesem Krankeitsbild sinnvoll?
Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
MfG Gudrun Knapstein
Dr. med. Marie-Luise Hanus (18.08.2010 18:46):
Sehr geehrte Frau Knapstein,
wir sind in unserer Klinik nicht auf Hauterkrankungen spezialisiert und bieten keine Psoriasis spezifischen Therapien an.
Psoriasis gilt als Autoimmun-und Systemerkrankung. Es können bei dieser Krankheit Gelenke, Bindegewebe und auch die Augen betroffen sein.
Mit Thymuspeptiden kann man immunmodulierend behandeln. Bei Gelenkbeteiligung kann die von uns angebotene sanfte Arthrosetherapie, individuell abgestimmt, angewendet werden.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Schwarzwald
Monika Kohn (10.08.2010 09:42):
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Vater (72) bekam im Nov. 2009 einen Bypass.
Im Mai 2010 2 Stents. Seither war er nie beschwerdefrei. Sein Blutdruck schwankt täglich zwischen 110/70 und 180/117 und sein Puls liegt zwischen 55 und 70. Zur Einstellung bekommt er Clonidin.
Diese Schwankungen belasten seinen Körper. Können Sie ihm einen Rat geben?
Er klagt auch über Schmerzen und Stechen am Herzmuskel. Ist das nach dieser Zeit noch normal?
Ich freue mich auf eine Nachricht von Ihnen.
Freundliche Grüße
Monika Kohn
Dr. med. Kai Ruffmann (11.08.2010 11:49):
Sehr geehrte Frau Kohn,
Der geschilderte Krankheitsverlauf Ihres Herrn Vater ist schon etwas auffällig. Dass jemand sechs Monate nach durchgeführter Bypassoperation eine erneute Koronardilatation benötigt mit Implantation von 2 Stents ist möglich, aber sicher nicht die Regel. Man wäre geneigt zu fragen, was ist da los?
Schwankende Blutdruckwerte hingegen sind ein häufiges Problem im Lebensalter Ihres Herrn Vaters, und können mit einem gestörten vegetativen Nervensystem in Zusammenhang stehen. Weitere Ratschläge können eigentlich nur nach einer eingehenden Untersuchung ihres Vaters erteilt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Kai Ruffmann
Leitender Arzt Kardiologie
A. Hagenlocher (06.08.2010 11:21):
Sehr geehrtes Ärzteteam!
Mein Vater ist 83 Jahre alt und hätte auf "normalem Wege" Bypässe bekommen sollen. Dies lehnt er aber aus Altersgründen ab. Sind in seinem Alter noch biologische Bypässe möglich?
Vielen Dank für Ihre Mühe!
Mit freundlichen Grüßen
A. Hagenlocher
Dr. med. Kai Ruffmann (09.08.2010 12:13):
Sehr geehrter Herr Hagenlocher,
Die 83 Lebensjahre Ihres Vaters sind kein Hinderungsgrund für die Anwendung der extrakorporalen Gegenpulsation (EECP-Therapie, alias Herzhose). Natürlich unter Beachtung der üblichen Kontraindikationen, wie vor allem Bauchaortenaneurysma und Aorteninsuffizienz. Generell geht der Anwendung unserer Therapie eine Unterredung mit dem Patienten voraus, die Würdigung der Ergebnisse von bereits durchgeführten Untersuchungen, und gegebenenfalls die Durchführung noch fehlender kardiologischer Untersuchungen. Dies einmal vorausgeschickt, steht aber der Anwendung der Therapie bei Ihrem Vater nichts im Wege.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Kai Ruffmann
Leitender Arzt Kardiologie
Anita (03.08.2010 15:17):
Guten Tag,
ich habe eine Tibiakopffraktur. Op 21.6.10 Plattenosteosynthese. Zur Zeit keine Belastung des Beines, nur KG. Kann ich eine stationäre Anschlussheilbehandlung in Ihrem Hause machen? Übernimmt die RV die Kosten?
Vielen Dank und Grüße A.Linke
Dr. med. Winfried von Loga (08.08.2010 10:09):
Sehr geehrte Frau Linke,
vielen Dank für Ihre Anfrage vom 03.08.2010.
In unserer Privatklinik können Anschlussheilbehandlungen, die z. B. nach einer traumatischen Verletzung und operativen Versorgung notwendig sind, nach vorheriger Kostenzusage durch die Krankenversicherung, durchgeführt werden. Mit der Rentenversicherung haben wir keinen Vertrag.
Eine Anschlussheilbehandlung hat jedoch dann mehr Sinn, wenn das Bein teil bzw. ganz belastet werden kann. Hier würde ich Ihnen empfehlen, sich mit dem Operateur in Verbindung zu setzen und entsprechende Auskunft bezüglich der Belastbarkeit des Beines bzw. den Zeitpunkt der Belastbarkeit zu klären. Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Dr. med. Winfried von Loga
Leitender Arzt Orthopädie
Fr,K.Fischer (01.08.2010 09:53):
Sehr geehrte Herr Doktor,
unsere Frage: Ist es möglich die Thymus-Therapie auch nach Prostataentfernung bzw. mit der jetzigen Novartis-Medikamentenstudie anzuwenden bzw. zu unterstützen? Vor allem wenn mein Mann ein sehr schwaches Immunsystem hat? Und wird ihre Thymus-Therapie von der KK bezahlt?
Besten Dank für Ihre Hilfe
Mfg K.Fischer
Dr. med. Karl John (08.08.2010 10:06):
Sehr geehrte Frau Fischer,
vielen Dank für Ihre Anfrage vom 01.08.10.
Die Therapie mit Thymuspeptiden kann die Abwehrkraft des Immunsystems wiederherstellen. Ein schlagkräftiges Immunsystem ist besonders bei Krebserkrankungen sehr wichtig. Das gilt auch für das Prostata-Ca, auch nach erfolgter Prostataresektion.
Wenn der Patient jedoch in einer Medikamentenstudie betreut wird, hängt es von den Studienbedingungen ab, ob eine zusätzliche Immuntherapie erlaubt ist. Diesbezüglich sollten Sie sich beim Studienbetreiber informieren.
Mit freundlichem Gruß
Dr. med. Karl John
Stellvertreter des Chefarztes
Schmalisch Roswitha (29.07.2010 19:22):
2001 hatte ich eine Bypass-OP. Die Hauptaterie war zu 90% geschlossen. Eine vorherige Stendsetzung mißlang aber der Stend ist weiterhin in der geschlossenen Aterie. Nach Unersuhungen ergab sich, dass sich weitere Arterien schließen. lt vor kurzem erfolgter CT-Untersuchung werden meine Nieren nicht mehr gut versorgt (Arterie). Können Sie helfen?
Geboren am 15.05.55
Prof. Dr. med. Rafael Adam (03.08.2010 16:47):
Sehr geehrte Frau Schmalisch,
hier scheint ein fortgeschrittenes Gefäßleiden vorzuliegen. Bitte senden Sie mir Ihre Unterlagen (Arztberichte, Bilder etc.) zu, damit ich mir ein Bild machen kann.
Grundsätzlich schafft die EECP-Behandlung (Biologischer Bypass), die in unserer Klinik angeboten wird, neue Umgehungsgefäße, die die Funktion der verschlossenen Gefäße kompensieren können.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Rafael Adam
Ellenrieder (26.07.2010 16:27):
Hallo, meine Mutter hat die Diagnose, dass sie 3 zentrale Verengungen hat, Klappenprobleme und Probleme im Herz-Lungen Kreislauf. Eine Operation würde sie kaum überstehen, da sie auch ziemlich schwach ist. Könnte Ihre Behandlung bei ihr auch noch sinnvoll sein? Z. Zt. hat sie in kurzen Abständen aufeinanderfolgende Angina pectoris Anfälle. Meine Mutter ist Patientin bei der AOK. Wie hoch wären die Kosten für eine solche Behandlung?
Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.
MfG
K. Ellenrieder
Dr. med. Kai Ruffmann (28.07.2010 16:02):
Guten Tag Frau Ellenrieder,
grundsätzlich ist unsere Therapie geeignet, bei den Durchblutungsproblemen Ihrer Mutter zu helfen. Allerdings schildern Sie ein komplexes Problem, so dass eine vorausgehende kardiologische Untersuchung wohl unumgänglich notwendig ist.
Die Behandlung wird über 35 Sitzungen durchgeführt. Jede einzelne Sitzung kostet 96 €. Eine Kostenübernahme durch die AOK oder andere Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung findet nicht statt.
Ihrer Rückantwort sehen wir gerne entgegen.
Mit freundlichen Grüßen aus Obertal
Dr. Kai Ruffmann
Leitender Arzt Kardiologie
Raga (22.07.2010 18:33):
Mein Vater hat Arterienverkalkung, ein Bein wurde Ihm schon amputiert.
Beim anderen Bein sind die Arterien ebenfalls verkalkt. Der Gefäßarzt konnte
keinen Bypass mehr operieren. Ihre Seite hat uns wieder Hoffnung gegeben,
um eine weitere Amputation zu verhindern.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen
Dr. med. Kai Ruffmann (23.07.2010 10:02):
" Liebe Raga,
Ihrem Vater können wir mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Tat helfen. Ich empfehle Ihnen dringend, einen Vorstellungstermin in unserer Klinik zu vereinbaren.
Mit freundlichen Grüßen aus Obertal
Dr. Kai Ruffmann
Leitender Arzt Kardiologie"
Jürgen Theil (21.07.2010 17:06):
Sehr geehrte Damen und Herren,
zufällig habe ich einem Beitrag in einer Zeitschrift über Ihr Haus gelesen. Es betrifft die Kardio-Technik.
Dr. Kai Ruffmann.
Ihre Therapie ( Sanfte Therapie bei Arterienverstopfung ) interessiert mich sehr. Ich bin Privat patient.
Bitte können Sie mir nähere Einzelheiten mitteilen.
mit freundlichen Grüßen
Jürgen Theil
Dr. med. Kai Ruffmann (23.07.2010 10:05):
" Sehr geehrter Herr Theil,
Mit Hilfe der extrakorporalen Gegenpulsation sind wir in der Lage, Gefäßveränderungen zu stabilisieren und aufzuweiten und Umgehungskreisläufe zu eröffnen. Dies betrifft das Herz, die Beinarterien, aber auch die Versorgungsableitungen des Kopfes (Kopf-und Halsarterien). Wenn diese Therapie auf Ihr Interesse stoßen sollte, dann teilen Sie mir bitte mit, in welcher Hinsicht wir Ihnen helfen sollen. Sie erreichen mich unter der Telefonnummer 07449/84134.
Mit freundlichen Grüßen aus Obertal und den besten Wünschen für Ihr persönliches Wohlergehen
Dr. Kai Ruffmann
Leitender Arzt Kardiologie"
Alfred Sauer (21.07.2010 09:19):
Nach einer Katheteruntersuchung wurde
festgestellt,daß die LAD und RCA chron.
verschlossen sind.RCX geringe Sklerose.LCA keine Stenose.Bypass-OP
empfohlen.Bitte senden Sie mir nähere Informationen über Ihre Behandlungsmöglichkeit.
Dr. med. Kai Ruffmann (23.07.2010 10:09):
Sehr geehrter Herr Sauer,
nach ihrer kurzen Darstellung handelt es sich bei ihnen um eine coronare 2-Gefäßerkrankung mit verschlossener Vorderwand Arterie und verschlossener rechter Kranzarterie. In dieser Situation würden sicherlich alle Kardiologen Ihnen entweder zu einer Bypassoperation raten oder zu einer Wiedereröffnung der chronisch verschlossenen Gefäße auf dem Katheterweg. Unsere Therapie der extrakorporalen Gegenpulsation ist zwar geeignet, Umgehungskreisläufe zu eröffnen. Auch ich rate Ihnen jedoch zur Durchführung entweder der Bypassoperation oder der Rekanalisation der verschlossenen Gefäß auf dem Katheterweg. Gerne bin ich bereit, die Alternativen mit Ihnen auch ausführlich zuerörtern. In diesem Fall müssten Sie sich telefonisch an uns wenden (07449/84134).
Mit freundlichen Grüßen aus Obertal
Dr. Kai Ruffmann
Leitender Arzt Kardiologie
Flora Pfau (20.07.2010 18:37):
Sehr geehrte Damen und Herren,
behandeln Sie Muskelschmerzen mit Schlangengift?
Haben Sie auch eine Therapie bei Vitiligo.
Die Weißfleckenkrankheit Kind 13 Jahre?
Vielen Dank für Ihre Antwort
Mfg
Flora Pfau
Dr. med. Karl John (28.07.2010 16:09):
Sehr geehrte Frau Pfau,
für Ihre Anfrage möchten wir uns herzlich bedanken.
Zunächst möchten wir Ihnen empfehlen, die Atiologie der Muskelschmerzen differential-diagnostisch abzuklären, wobei z.B als Ursache eine Myositis, ein Malignom oder Nebenwirkungen durch eine Statinbehandlung auch Muskelverletzungen, so wie Erkrankungen des Nervensystems, ausgeschlossen werden sollten.
Am häufigsten treten Muskelschmerzen als Folge von Muskelverspannungen (Myogelosen) auf, wobei der betroffene Muskel verkürzt und verhärtet ist. Diese schmerzhaften Wülste lassen sich gut ertasten. Die Ursachen sind Bewegungsmangel und einseitige Belastung.
Zur Behandlung dieser Myogelosen nehmen wir Infiltrationen an Triggerpunkten vor, das sind spezifische Areale, an welchen der Schmerz durch Druck ausgelöst werden kann. Auch wird in die Myogelosen direkt injiziert Hierzu verwenden wir ein Lokalanaesthetikum (z.B.Procain) in Kombination mit Lachesis mutus D8 und und Viscum album D4 (z.B.Miburell). Lachesis ist eine homöopathische Verdünnung des Giftes der südamerikanischen Buschmeisterschlange, in hoher Konzentration ist das Gift stark neurotoxisch, wirkt auf das Blut zersetzend und auf die Muskulatur proteolytisch, in verdünnter Form jedoch entschlackend und durchblutungsfördernd.
Hinsichtlich der sogenannten Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) haben wir keine Erfahrung.
Mit freundlichem Gruß
Dr. med. Karl John
Stellvertreter des Chefarztes
Karl Heinz Hesse (19.07.2010 20:05):
Seit vielen Jahren leide ich an einer pavk. Im April hatte ich einen neuen Verschluss . Ein Bypass konnte nicht gelegt werden. Der Unterschenkel sowie der Fuss sind nur mit einem Kollateralkreislauf versorgt. Ich bekam eine kons. Therapie mit Protavasin. Leider ist die Versorgung nicht optimal ich habe eigentlich immer Schmerzen. Wäre eine Behandlung des Biologischen Bypass bei mir angebracht.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Karl Heinz Hesse
Prof. Dr. med. Rafael Adam (20.07.2010 11:31):
Sehr geehrter Herr Hesse,
die EECP-Behandlung (Biologischer Bypass) aktiviert die Ausbildung von Umgehungskreisläufen im ganzen Körper.
Die Kombination von gefäßaktiven Medikamenten (bevorzugt in Infusionsform), intensivem Gehtraining, einer ausreichenden Schmerzbehandlung und eben der EECP-Therapie zeigt - auch in hoffnungslos erscheinenden Fällen - oftmals beeindruckende Verbesserungen der Durchblutung - gerade auch bei einer pAVK (Schaufensterkrankheit).
Sie sind herzlich eingeladen sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen.
Beste Grüße aus Obertal
Prof. Dr. Rafael Adam
Günter Heedemann (15.07.2010 22:22):
Wie groß ist die Gefahr nach einer Operation mit der Stillegung der Vehnenklappen? So wurde mir erklart, dass ich im hohen Alter noch einen Fuß verliere, denn mit Alterszucker könnte dies passieren.
Prof. Dr. med. Rafael Adam (19.07.2010 16:00):
Sehr geehrter Herr Heedemann,
was wurde genau operiert (Stilllegung der Venenklappen ? Meinen Sie eine Saphenektomie?).
Eine Stilllegung der Venenklappen (Saphenektomie) hat kein erhöhtes Risiko einer Amputation zur Folge.
Ein schlecht eingestellter Diabestes mellitus (Zuckerkrankheit) hat als mögliche Folge Durchblutungsstörungen. Auf eine gute Blutzuckerseinstellung muss geachtet werden, damit dies nicht geschieht.
Beste Grüße
Prof. Dr. Rafael Adam
Ilse H. (15.07.2010 17:37):
Was kann man tun, wenn man unter Histamin-Intoleranz sowie unter einer Elektrolytstörung (Calcium- und Natriummangel trotz ausreichender Zufuhr) leidet und Lipome am ganzen Körper hat. Kann man mit spezieller Ernährung etwas erreichen?
Dr. med. Marie-Luise Hanus (03.08.2010 16:43):
Sehr geehrte Frau Ilse H.,
eine Histaminintoleranz muß durch Bestimmung von Histamin in Blut und Urin sowie durch Bestimmung der DAO im Blut gesichert sein. Eine echte Allergie sollte ausgeschlossen sein. Die Therapie der Histaminintoleranz besteht darin nur histaminarme Lebensmittel zu verzehren und die histaminabbauende DAO mit Einnahme von B6 u. Cu zu unterstützen oder DAO (z.B. Daosin) als Kapsel einzunehmen.
Der trotz ausreichender Zufuhr bestehende Elektrolytmangel ist nur dadurch erklärbar, daß die zugeführten Substanzen nicht resorbiert werden und deshalb in Abständen infundiert werden sollten. Einen Zusammenhang zwischen Lipomen und Elektrolytmangel ist mir unbekannt.!!
Leider werden Lipome ab einer bestimmten Größe nur chirurgisch entfernt werden können.
Mit freundlichem Gruß
Dr. med. M-L Hanus
Schwarzwald MedicalResort Obertal
Michaele Klein (15.07.2010 08:41):
Hallo und guten Morgen!
Mein Sohn Patrick (27) ist Rollstuhlfahrer, Cerebralparese, Spastik, Epilepsie mit Wirbelsäulenteilaufrichtung... Ich suche für ihn alleine einen Kuraufenthalt, damit wir beide "durchschnaufen" können und jeder vom anderen "Pause" bekommt. Ist dies möglich, wenn ja wie gehe ich vor und wenn nein, was tun? Freue mich auf eine Antwort, viele Grüße, Michaele Klein
Prof. Dr. med. Rafael Adam (16.07.2010 11:21):
Sehr geehrte Frau Klein,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Leider sind wir auf das Krankheitsbild Ihres Kindes nicht eingestellt.
Eine geeignete Klinik können Sie mit Hilfe des behandelnden Neurologen und Ihrer Krankenkasse erfahren.
Beste Grüße
Prof. Dr. med. Rafael Adam
Dragomir Slavkovic (10.07.2010 14:41):
Mein Arzt hat festgestellt, dass ich dringend operiert werden muss, weil an meinem Herz Venen und Kranzgefäße teilweise ganz zu sind. Die OP. wird am 16.08.010 durchgeführt, natürlich am offenen Herzen. Frage: ist es schon zu spät für den "Biologische Bypass"?
Dr. med. Kai Ruffmann (11.07.2010 10:22):
Sehr geehrter Herr Slavkovic,
Sie beschreiben eine operationswürdige Erkrankung der Herzkranzarterien. Generell ist es so, dass Patientin, bei denen alle drei Hauptäste der Herzkranzarterien betroffen sind, von der Bypassoperation profitieren, die Ihnen vorgeschlagen worden ist. Das heißt, diese Patienten leben länger, wenn sie sich operieren lassen. Und dies gilt umso mehr, wenn die Pumpfunktion der linken Herzkammer schon eingeschränkt ist. Andererseits ist dies natürlich eine statistische Aussage und Statistiken machen nie eine Aussage über den Einzelfall.
Von daher kann man sagen, dass Ihre Zweifel berechtigt sind. Man kann auch sagen, dass Sie sich nicht operieren lassen sollten, bis Sie überzeugt sind, dass dies für Sie der richtige Weg ist.
Zunächst einmal geht es also um eine gute Beratung, hinsichtlich der infrage kommenden Bypassoperation und auch hinsichtlich der möglichen Alternative des biologischen Bypass. Diese Beratung auf der Basis der bei Ihnen schon durchgeführtem Untersuchungen wollen wir gerne für Sie leisten. Ob daraus der Rat zu der Therapie mit dem biologischen Bypass folgt, werden wir dann gemeinsam sehen. Setzen Sie sich mit uns wegen eines Termines in Verbindung.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Kai Ruffmann
Klos (05.07.2010 10:45):
Sehr geehrte Damen und Herren,
durch einige private Ereignisse bin ich momentan in einer depressiven Phase (5 Monate) und habe von einer Freundin den Vorschlag bekommen eine Kur zu machen. Gibt es da Möglichkeiten??
Anna Klos
Prof. Dr. med. Rafael Adam (05.07.2010 14:38):
Sehr geehrte Frau Klos,
die Behandlung von Burnoutsyndromen (Erschöpfungssyndromen) fällt in die Kompetenz unserer Klinik. Die Behandlung schwerer depressiver Krankheitsbilder bleibt spezialisiert psychiatrischen Kliniken vorbehalten. Ihre Krankenkasse nennt Ihnen die hierfür zugelassenen Kliniken.
Beste Grüße
Prof. Dr. med. Rafael Adam
Etike (05.07.2010 09:46):
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 48 Jahre alt, kann das rauchen nicht lassen weil ich sehr große familiäre Probleme habe. Ich habe 5 Kinder zwischen 3 und 24 Jahren, wobei nur noch die zwei jüngsten bei mir leben. In einer Pachworkfamilie lebe ich mit einem kurdischen Mann und seinen 4 Kindern. Seit langem habe ich blaugefleckte Beine, nachts und seit kurzem tagsüber Krämpfe in den Füssen. Mein Vater hatte schon viele Operationen an der Herzklappe und meine Mutter war kurz vorm Herzinfarkt bevor sie am Herzen operiert wurde. Da ich mein Leben nicht ändern kann und dadurch sehr unter Stress stehe, bin ich beim Psychater und bekomme ein Antidepressiva. Jetzt habe ich Angst weil ich noch kleine Kinder habe.
Vielen Dank für Ihre Mühe
Prof. Dr. med. Rafael Adam (05.07.2010 17:54):
Sehr geehrte Frau Etike,
bitte besprechen sie diese umfassende Symptomatik mit Ihrem Hausarzt. Hier muss umfassend an die diversen Probleme herangegangen werden.
Beste Grüße
Prof. Dr. Rafael Adam
Ertel (02.07.2010 16:51):
Sehr geehrte Damen/Herren,
vor ca. 1 Woche wurde bei mir 62 Jahre weib. , ein 16cm langer Verschluss im rechten Bein ( MRT ) diagnostiziert. Ich hatte diesbezüglich in den letzten Jahren mehrere Ärzte kontaktiert, die einheitlich der Meinung waren, es ist alles ok.
Durch das MRT stellte sich nun heraus, dass der Verschluss über Jahre erfolgte. Es hat sich eine Kollaterial-Arterie gebildet, die gefördert werde soll. Zudem bin ich Allergikerin und habe Coxarthrose.
Nun meine Frage: kann ich bei meiner KK = Barmer, eine Kur in ihrem Hause beantragen ? oder wäre dies nur privat möglich ? Besten Dank im Voraus.
u.Ertel
Prof. Dr. med. Rafael Adam (03.07.2010 15:46):
Sehr geehrte Frau Ertel,
die von Ihnen beschriebene Problematik einer peripheren Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit) stellt einen Schwerpunkt in unserer Klinik dar. Gibt es Verengungen der hirnversorgenden Arterien? Besteht eine koronare Herzkrankheit (Verengung der Herzkranzgefäße)?.
Warum frage ich dies? Die Schaufensterkrankheit ist eine wichtige Markerkrankheit, viele Patienten haben gleichzeitig Verengungen in anderen Gefäßarealen.
Von einer gefäßaktiven Durchblutungsförderung (Infusionen, EECP (sogenannte Herzhose)) würden Sie sicher profitieren. Inwieweit Ihre Versicherung die Kosten übernimmt müssten Sie bitte vorab mit dieser klären.
Beste Grüße für Ihre Gesundheit
Ihr
Prof. Dr. med. Rafael Adam
Mr.Rob (01.07.2010 18:16):
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 37 Jahre alt und komme aus Braunschweig. Seit ca. 14 Jahren bin ich selbständig im Einzelhandel tätig. Seit meinem 15. Lebensjahr arbeite ich. Ich habe hart gearbeitet, um mir eine Existenz aufzubauen. Habe Häuser und Wohnungen gekauft, renoviert, vermietet, verkauft. Bis vor einem Jahr habe ich noch zwei Geschäfte gehabt, wovon ich eines abgegeben habe, um meine Existenz aufgrund wirtschaftlicher langjähriger Schwierigkeiten nicht weiter aufs Spiel zu setzen. Wurde jahrelang von Angestellten betrogen. Mein Haus mußte ich verkaufen, wofür ich lange hart für gearbeitet habe. Meine Ehe ist gescheitert. Gott sei dank sind in dieser Ehe keine Kinder gezeugt worden. Seit ca. einem Jahr lebe ich mit einer neuen Lebensgefährtin zusammen, wodurch aus unserer Liebe ein Sohn entstanden ist. Unser Sohn ist jetzt 6 Monate alt. Wir haben bis zu unserem heutigen Tag beide einen sehr schweren Weg gehabt, um endlich miteinander in Ruhe und Frieden leben zu können. Weiterhin bin ich mit einem Geschäft selbständig, wodurch ich meine Familie ernähren möchte. Aber jetzt steht alles auf dem Spiel zu verlieren, denn alles wofür wir gekämpft haben zusammen zu kommen und zu bleiben steht auf dem Spiel. Meine Partnerin ist mit mir unglücklich. Sie hat schon mit dem Gedanken gespielt, ihre eingenen Wege zu gehen. Ich erkenne mich selber nicht mehr. Ich habe die Freue des Lebens verloren. Ich kann nicht mehr Lachen. Könnte manchmal weinen. Ich bin immer sehr müde und angespannt. Kann mich nicht mehr konzentrieren, bin lustlos. Spüre nur noch Frust und Sinnlosigkeit. Habe in den letzten Monaten an Gewicht zugenommen, rauche mehr denn je. Trinke jeden Abend meinen Wein. Ich habe immer diesen inneren Druck, etwas Leisten zu müssen... mehr, mehr, mehr. Aber irgendwie kann ich nicht mehr. Manchmal würde ich am liebsten meine sieben Sachen packen und ganz ganz weg fahren. Ohne Arbeit, Stress, Sorgen. Eigentlich sollte ich ja der glücklichste Mensch auf Erden sein... ich habe meine Liebe gefunden und einen Sohn mit ihr zur Welt gebracht. Aber seit langem verstehe ich die Welt nicht mehr. Ich hoffe, Sie können mir zu meinem kleinen Einblick irgendwie weiterhelfen oder einen Rat geben. Grüße aus Braunschweig
Bernd Meyer, Geschäftsleitender Direktor (05.07.2010 14:34):
Sehr geehrter Mr. Rob,
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihr Problem nicht in der Online-Beratung behandeln können. Gerne stehen Ihnen aber unsere Ärzte zu einer vorab telefonischen Beratung zur Verfügung, um Ihnen die Möglichkeiten unserer Privatklinik aufzuzeigen. Bitte setzen Sie sich mit dem medizinischen Sekretariat in Verbindung. Gerne hilft man Ihnen dort weiter.
Herzliche Grüße aus dem Schwarzwald
Birgit Weißenberger (26.06.2010 23:11):
Ich bin Lehrerin und immer unter Stress.Seit einem Jahr weiß ich, dass ich Hashimoto habe. Ich nehme ein natürlichen Hormeon "Thyreogland10, Selen 200 und Zink.Seit 5 Wochen hat sich bei mir eine Knötchenflechte gebildet im Intimbereich. Außerdem habe ich schlechte Leberwerte,auch eine Gallenblasenentzündung überstanden.Vor 25 Jahren hatte ich eine Psoriasis.
Dr. med. Marie-Luise Hanus (28.06.2010 10:57):
Sehr geehrte Frau Weißenberger,
Besten Dank für Ihre Online-Anfrage vom 26.6.10.
Die Schilderungen ihrer Symptome lässt ein beginnendes Erschöpfungssyndrom vermuten, das durch Entspannung und mit Abstand von Beruf und häuslicher Belastung durchaus erfolgreich behandelt werden kann. Erschwerend kommt bei Ihnen eine Schilddrüsenerkrankung dazu, die zu Schilddrüsenhormonmangel führen kann und die eingeschränkte Belastbarkeit vergrößert. Ein konkreter Therapievorschlag kann erst nach ausführlicher Untersuchung und Anamneseerstellung gemacht werden.
Die von Ihnen geschilderte Flechte sollte dermatologisch abgeklärt werden.
Mit freundlichem Gruß
Dr. M-L Hanus
Thomas Busching (26.06.2010 09:21):
Sehr geehrte Damen und Herren!
Seit Jahren habe ich (60 Jahre) sehr häufig Schmerzen in den Beinen - besonders in den Waden. Der Schmerz fühlt sich wie ein "Schraubstockschmerz" an. Die Beine sind echt schwach. Viele Untersuchungen wurden bereits gemacht: venöse, arterielle Blutversorgung u.ä. Ich sollte erwähnen, dass ich immer wieder auch einen Druck auf dem Herzen habe - manchmal ein Stechen. Auch hier haben die üblichen Untersuchungen (Ultraschall, Belastungs-EKG) nichts auffälliges ergeben. Ein Neurologenteam in Brasilien diagnostizierte vor jahren CFS.
Falls Sie mir eine Empfehlung machen koennen, wäre ich sehr dankbar. Ich frage mich, ob eine Behandlung mit der "Herzhose" sinnvoll ist.
Mit freundlichen Grüßen,
Thomas Busching
Prof. Dr. med. Rafael Adam (28.06.2010 10:01):
Sehr geehrter Herr Busching,
die Behandlung mit EECP (Herzhose) ist indiziert bei Durchblutungsstörungen (verengte Herzkranzgefäße, verengte Beinarterien).
Leiden Sie hierunter? Wohl nicht.
Bezüglich einer Behandlung des Chronic Fatigue Syndroms (CFS) würde sich eine Behandlung nach den Prinzipien der Integrativen Medizin (Naturheilverfahren und Schulmedizin) anbieten. Hierfür ist unsere Klinik spezialisiert. Am besten machen Sie einen Vorstellungstermin aus.
Beste Grüße
Prof. Dr. Rafael Adam
Elena Vilaskova (17.06.2010 20:51):
Guten Abend, sehr geehrte Damen u.Herren! Unser Verwandetr in Bratislava, Slowakei leidet an Lungenkrebs (ehemaliger Raucher), dessen Therapien (Chemo- und cytostatische Mittel leider keine Besserung gebracht hat und sein Zustand verschlechtert sich. Habe das Buch von Hermann Geesing gelesen, wodurch die Hoffnung wieder lebt. Bitte, wie wären die Moeglichkeiten und Bedingungen einer Therapie bei Ihnen im Schwarzwald-Sanatorium. Mit welchen Kosten muss der Patient (die Familie) rechnen? - Hier sagen die Arzte, sie haben schon alle Mittel erschöpft und unser Verwandter wird apathisch.hat allmählich Schwierigkeiten zu gehen, vor allem die Treppen. - Ich bitte Sie sehr um Ihre baldige Antwort.
Hochachtungsvoll Elena Vilaskova, Bratislava, Slowakei
Dr. med. Marie-Luise Hanus (18.06.2010 14:49):
Sehr geehrte Fr. Vilaskova,
vielen Dank für Ihr Intresse und Ihr Anschreiben vom 17.6.10.
Bei Ihrem Verwandten handelt es sich um ein Spätstadium einer Krebserkrankung, in diesem Falle um Lungenkrebs. Leider habe ich keine Unterlagen, die mir zeigen wo genau der Patient steht und im Krankheitsstadium eingeordnet werden kann.
Tatsächlich kann man, allerdings auch vom Stadium des Krebses abhängig, das Immunsystem nach durchgemachter Chemotherapie und Radiatio wieder aufbauen und versuchen Selbstheilungskräfte neu zu wecken. Dies ist aber nur in bestimmten Stadien möglich.
Weiterhin muß ich Ihnen mitteilen, daß unsere Privatklinik keine Pflegeabteilung hat und der Patient daher völlig selbständig und unabhängig sein sollte.
Ein Aufenthalt mit medizinischer Behandlung würde für 14 Tage plus / minus etwa € 5000,00 kosten.
Mit freundlichem Gruß
angelina frank (14.06.2010 08:53):
meine frau (55) hat sehr viele kleine Falten in ihrer Haut. Was kann man da machen.
Dr. med. Kai Ruffmann (17.06.2010 17:57):
Die Faltenbildung der Haut ist ein normaler Alterungsprozess, der uns wohl allen nicht erspart bleibt. Mit dem Lebensalter von 55 Jahren kommt er im Falle Ihrer Frau jedoch unerwartet früh. Als solches ist das ein Anzeichen für eine vorzeitige Alterung der äußeren, möglicherweise aber auch der inneren Organe.
In unserer Klinik sind wir daran gewöhnt, die Alarmzeichen des Körpers - auch die verdeckten - aufzunehmen, zu bewerten und darauf zu reagieren. Konkret wäre ein stationärer Aufenthalt von zwei Wochen oder drei Wochen, die Anwendung der bewährten naturheilkundlichen Verfahren in der Tradition unseres Hauses, aber auch die Durchführung moderner medizinischer Diagnostik auf den Gebieten Innere Medizin und möglicherweise auch der Orthopädie ein zielführendes Vorgehen und eine Antwort auf die Probleme Ihrer Frau Gemahlin.
Bernd (10.06.2010 18:23):
Kann ich selbst erkennen, ob ich unter Burnout - Syndrom leide, welches wären deutliche Kennzeichen? Wenn ich danach deutlicher sehe, dass ich betroffen bin: kann jeder Hausarzt eine Behandlung bei Ihnen verschreiben oder muß ich zuvor einen Psychologen aufsuchen und eine Therapie hier am Ort haben?
Dr. med. Marie-Luise Hanus (14.06.2010 15:07):
Sehr geehrter Herr Bernd,
selbst kann man schon die ersten Symptome erkennen, wenn Sie ehrlich zu sich sind!
1. Sind Sie ein Workaholic, wollen Sie alles allen recht machen?
2. Sind Sie mehr und mehr frustriert, weil Sie das Gefühl haben bei der Arbeit nicht genug wahrgenommen zu werden?
3. Haben Sie depressive Verstimmungen, weil Sie keine Perspektive zu haben scheinen, trotz der vielen Arbeit?
4. Kommen Sie einfach nicht mehr in die Gänge?
5. Vermissen Sie Ihre Kreativität?
All diese fragen könnten ein Hinweis sein!!
Objektiv sollte es aber ärztlicherseits diagnostiziert werden, z.B. in unserer Klinik.
Wir freuen uns, wenn wir Sie bei uns in Baiersbronn-Obertal begrüßen können.
Heike Winkler (26.05.2010 21:47):
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin jetzt seit über 1 Jahr AU-geschrieben wegen der Diagnose Burnout.
Ich bekomme Psychotherapie und Medikamente (Venlavaxin 150), kann mein Tagesablauf teilweise organisieren, falle abner immer wieder in tiefe Löcher. So habe ich z. B. von heute früh 5 Uhr bis 10 Uhr benötigt um aufzustehen. Wenn ich meinen Hund nicht hätte, dann wäre ich auch um 10 Uhr nicht aufgestanden.
Dann kommen aber auch wieder mal Tage an denen ich sprichwörtlich Bäume ausreißen könnte, hier habe ich noch immer das Problem, dass es mir nicht immer gelingt rechtzeitig Pause zu machen.
Was denken Sie wie lange diese Krankheit noch andauern könnte.
Gruß
Heike Winkler
Dr. med. Marie-Luise Hanus (28.05.2010 12:52):
Sehr geehrte Frau Winkler,
bei Ihrer Beschwerdeschilderung muß es sich nicht alleine um ein Burn-out- Syndrom handeln, sondern möglicherweise auch um ein chronisches Müdigkeits-Syndrom. Erfahrungsgemäß ist die Dauer einer solchen Erkrankung schwer abschätzbar. Sollte es sich doch um ein chron. Müdigkeitssyndrom handeln sollten auch naturheilkundliche Behandlungen in Erwägung gezogen werden.
Eine solche Beratung werden Sie bei einem Arzt für Umweltmedizin ausführlich bekommen.
Mit freundlichem Gruß
Dr. med. Hanus
Kenan Ceylan (07.05.2010 12:19):
Guten Tag,
Meine Mutter hatte Anfang März einen Bypass in der Türkei. Ihr wurde vier Adern umgeleitet. Nach sechs Wochen hat man aber festgestellt, dass zwei der vier Adern wieder zu hundert Prozent verstopft sind.
Jetzt schlagen manche Ärzte EECP, aber auch manche Ärzte sind dagegen.
Meine Frage, ob EECP jetzt Sinnvoll ist. Wie sollen wir jetzt vorgehen?
ich danke Ihnen jetzt schon.
Freundliche Grüße aus Berlin
Kenan Ceylan
Dr. med. Kai Ruffmann (09.05.2010 19:13):
Sehr geehrter Herr Ceylan,
es tut mir leid, dass Ihre Mutter bei der Bypass-Operation einen so schlechten Erfolg erzielt hat. In dieser Situation ist die EECP-Therapie eine mögliche Alternative.
Genaueres kann man aber nur sagen, wenn man den Coronarangiografiebefund kennt. Außerdem muss man etwas wissen zu dem Beschwerdebild Ihrer Mutter und man muss einen Durchblutungsmangel des Herzens nachweisen.
Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, und diese Diagnostik kann auch gerne während eines Aufenthaltes in unserer Klinik in Obertal durchgeführt werden, dann kann die EECP-Therapie der erste Schritt auf dem Weg zu Beschwerdefreiheit sein.
Mit freundlichen Grüßen aus Obertal
Dr. med. Kai Ruffmann
Tabea Huschenbeth (07.05.2010 11:55):
Sehr geehrte Damen und Herren, unser Sohn, 5 Jahre alt, bekommt nun innerhalb von 3 Jahren zum 2. mal die Polypen entfernt, man hat bei ihm über einen Hauttest eine Hausstaub-, Katzenhaar-, Gräser- und Pollenallergie festgestellt. Ich lese gerade das Buch Allergiestopp, da wird von Heilfasten gesprochen, ich weiß nicht ob das bei kleinen Kindern gemacht werden kann. Ich vermute unsere kleine Tochter, 2 Jahre hat ähnliche Probleme, bei ihr wurde noch kein Allergietest gemacht, sie bekommt aber jetzt zum 1. mal die Polypen entfernt, ebenso werden die Mandeln verkleinert und das Trommelfell aufgestochen. Ich würde gerne die Probleme grundsätzlich lösen, ich kann die 2 ja nicht alle paar Jahre operieren lassen, zudem sind beide ständig erkältet müde und schlapp. Über eine Antwort von Ihnen wäre ich sehr dankbar.
Dr. med. Marie-Luise Hanus (10.05.2010 11:46):
Sehr geehrte Frau Huschenbeth,
leider ist für Kleinkinder Fasten kontraindiziert.
Wichtig ist in jedem Falle eine ausführliche Allergen-Testung (Pollen ,Tierhaare ,Milben, Nahrungsmittel, ect.), die wohl auch schon durchgeführt wurde.
Es bietet sich daher eine Hyposensibilisierungstherapie an, die mit dem behandelnden Kinderarzt besprochen werden sollte!
Wir können Ihnen bei Pollenallergie eine unspezifische Desensibilisierungstherapie mit dem Homöopathicum Desarell (Tropfen oder Ampullen), bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten Okoubarell (Tropfen, Ampullen) anbieten. Diese Homöopathica sind in der Apotheke erhältlich. Die Dosierung entnehmen Sie bitte dem Beipackzettel.
Freundliche Grüße aus Obertal
Dr. med. Hanus
Günter Lamprecht (06.05.2010 15:47):
Ich bin 66 Jahre alt und habe 2 Bypässe
und drei Stents. Mittlerweile bekomme ich
In der letzten Zeit bei Belastung
Bruschmerzen. Durchschlafen kann ich gut. Die letzte Katheteruntersuchung besagt, das ich nur noch mit Medikamenten behandelt werden
kann. Lufbeschwerden habe ich keine.
Kann man mir etwa in Ihrer Klinik durch die
EECP -Therapie (Herzhose) geholfen werden?
Welche Gesamtkosten kämen pro Tag auf
mich zu ?
Über eine Antwort würde von Ihnen würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Gruss
Günter Lamprecht
Dr. med. Kai Ruffmann (09.05.2010 19:11):
Sehr geehrter Herr Lamprecht,
Sie beschreiben eine fortgeschrittene coronare Herzkrankheit. Eine Bypassoperation und Koronardilatationen sind schon durchgeführt worden. Trotzdem bestehen Angina Pectoris Beschwerden.
Gerade in ihrer Situation ist die EECP-Therapie eine geeignete Therapie. Natürlich sollte der Kardiologe unserer Klinik die Einzelheiten Ihrer Erkrankung kennen, zum Beispiel den Befund der Koronarangiographie, Ihr EKG in Ruhe und bei Belastung, die Echokardiographie. Aber dann, und insoweit keine Kontraindikation gegen die Pumpentherapie vorliegen, sind Sie genau der Patient, für den diese Therapie geschaffen wurde. Es wäre schade, wenn Sie nicht zumindest einen Versuch machen würden.
Es handelt sich bei der EECP-Therapie um einen Therapie Zyklus, der auf der ganzen Welt 35 Sitzungen zu je 45 min oder 60 min umfasst. Die therapeutischen Sitzungen werden einmal täglich oder zweimal täglich an den fünf aufeinanderfolgenden Werktagen jeder einzelnen Woche abgegeben. Die Therapiedauer und damit die Aufenthaltsdauer in Obertal beträgt damit 7 Wochen bei einmal täglicher therapeutischer Anwendung, oder 3 Wochen bei zweimal täglicher therapeutischer Anwendung.
Deutliche Beschwerdebesserung oder sogar Beschwerdefreiheit ist durchaus möglich.
Herzliche Grüße aus Obertal
Kai Ruffmann
klaus sahr (27.04.2010 15:48):
Sehr geehrter Herr Prof.Adam,
habe meine Ticccket-ID verlegt und desshalb auf diesem Wege eine weitere Frage:
Ich habe jetzt im Internet gelesen, dass Q-10 und Vit D die Muskelschmerzen als Nebenwirkung von Sortis (Statine) minimieren sollen.
Haben Sie damit Erfahrung??
Beste Grüße Klaus Sahr
Prof. Dr. med. Rafael Adam (30.04.2010 15:27):
Sehr geehrter Herr Sahr,
Statine führen als Nebeneffekt zu einer Reduktion des Q 10 Spiegels. Eine Substitution wird vielfach und auch meinerseits empfohlen.
Bezüglich Vit D gibt es keine sicheren Empfehlungen bezüglich einer Notwendigkeit bei gleichzeitiger Statintherapie.
Grundsätzlich ist auf eine ausreichende Vit D - Versorgung des Körpers zu achten.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Rafael Adam
Viola Kallfelz (23.04.2010 18:52):
Haben sie Erfahrung in der Behandlung von CFS-Patienten (chronic-fatigue-syndrom), das vermutlich von einer abgelaufenen Epstein-Barr/Herpes-Zoster-Infektion stammt und welche Behandlungsmöglichkeiten kommen in Frage.
Dr. med. Marie-Luise Hanus (24.04.2010 12:28):
Liebe Frau Kallfelz,
das chronische Müdigkeitssyndrom kann Folge einer hartnäckigen Virusinfektion wie z.B. der Eppstein-Barr-Virusinfektion sein, die leider sehr häufig auftritt. Durch anhaltende Überforderung des Immunabwehrsystems kann es zu einer Immundepression und damit auch zum Ausbruch eines Herpes zoster (Gürtelrose) kommen. Bei einer solchen Situation sind unweigerlich Hormon (Stresshormone) und Nervensystem mitbeteiligt. Die Dauerbelastung führt zu einer Überlastung der Hormonausschüttenden Drüsen zu einer Daueranspannung des Nervensystems und zu einem totalen Verbrauch aller Reserven.
Erschöpfung und Lustlosigkeit sind die Folge.
Bei einer Therapie sollten die Reserven mit Hilfe orthomolekularer Substanzen sanft aufgebaut, das Immunsystem mit Thymuspeptiden moduliert werden und durch Entgiftungstherapie, Ozontherapie sowie durch Homöopunktur der Selbstheilungsprozess angestoßen werden. Wichtig sind dabei zusätzlich eine zunächst moderate Bewegungstherapie, optimale Ernährung und sinnvolles Stressmanagement, die auch für die Zukunft eine Stoffwechsel-Balance und mentale Ausgeglichenheit ermöglichen.
H. Müller (17.04.2010 10:28):
Sehr geehrte Damen und Herren.
-Gallenblasen OP vor 3 Jahren
-danach immer noch ca. 2 Jahre Schmerzen
-Ursachensuche,ERC, Gallengangsstenose
- versucht Gallengang zu erweitern Stent Pankreas/ Gallengang gesetzt, nach 10 Tagen Stent zugesetzt, Stent entfernt, seit dem sehr starke Schmerzen, 6 kg abgenommen, Kraftlos, was machen? Ärzte ratlos,wäre psychisch, Hilfe
Dr. med. Wolfgang Eckert (23.04.2010 12:46):
Sehr geehrter Herr Müller,
wir Danken für Ihr Vertrauen, dass Sie sich für den von Ihnen erwähnten gesundheitlichen Problemen an unsere Klinik wenden.
Zu den von Ihnen gemachten Angaben benötigen wir weitere Informationen in Form von Arztberichten oder Befunden, um eine differenzialdiagnostische Abklärung durchführen zu können.
Es ergeben sich zunächst mehrere Fragen, z. B. warum wurde vor 3 Jahren eine Gallenblasen-OP durchgeführt? Handelt es sich dabei um Gallenblasensteine oder war diese Operation eine eventuell durch eine schwere akute oder chronische Gallenblasenentzündung - also eine Cholezystitis bedingt?
Die von Ihnen erwähnte Gallengangstenose - als eine Verengung des Gallenganges - kann primär oder sekundär entstanden sein, z. B. wenn umliegenden Organe oder Organgebiete wie z. B. ein vergrößerter Pankreaskopf den Gallengang abdrücken. Um den Gallenfluss, der ja lebensnotwendig ist aufrecht zu erhalten, wurde Ihnen bereits ein Stent eingesetzt. Warum dieser Stent bereits nach 10 Tagen seine Funktion nicht mehr erfüllte ist ebenfalls unklar.
Sie beschreiben uns ein Gewichtsverlust von 6 kg. Über welchen Zeitraum hin ist dieser Gewichtsverlust aufgetreten?
Zur Beurteilung Ihrer Situation benötigen wir auch - wenn vorhanden – die Ergebnisse der laborchemischen Untersuchungen, die durchgeführt worden sind.
Bitte geben Sie uns auch die derzeitig laufende Therapie an.
Sehr geehrter Herr Müller, wir werden uns nach Erhalt Ihrer Befunde und deren Auswertung dann umgehend in Verbindung setzten und Ihnen mitteilen wie ein weiteres Procedere aussehen könnte.
Bis dahin wünschen wir Ihnen gute Besserung und ich hoffe, dass Ihr Hausarzt mit einer entsprechenden Schmerztherapie Ihnen zumindest über die nächste Zeit hinweg helfen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. Wolfgang Eckert
Facharzt für Innere Medizin
CMA (13.04.2010 15:57):
Ich habe eine extreme Salicylatallergie. Reagiere auf Weidenpollen, Nahrungsmittel, Medikamente, Duftstoffe (besonders schlimm!!) Äußert sich z.B. mit extremen Kreislaufproblemen, schweißkalten und zitternden Händen, häufiger Abgeschlagenheit, ständiges Wasserlassen aber auch mit juckenden Augen, Übelkeit und Atemnot. Könnte mir hier Desarell evtl. helfen?
Dr. med. Marie-Luise Hanus (17.04.2010 10:07):
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter.Herr,
wir können versuchen Ihnen zu helfen.
Zunächst sollte bei uns geklärt werden, ob es sich bei Ihnen um eine Salicylat-Allergie oder eine Intoleranz handelt. Danach kann eine spezifische Therapie in Hinblick auf ASS Unverträglichkeit beginnnen. Ich gehe davon aus das die anderen spezifischen Allergien vom Soforttyp auch nachgewiesen sind.
Hier empfehlen wir unbedingt eine modifizierte Fastentherapie durchaus mit Injektionen von Desarell und Okoubarell. Optimal wären zusätzlich Ozon Eigenblut Infusionen und eine Thymuspeptidtherapie.
Ein Versuch zu Hause mit Desarell und Okoubarelltrofpen oder Injektionen können durchaus versucht werden.
Mit freundl. Gruß
Dr. M-L Hanus
CMA (03.05.2010 18:07):
Sehr geehrte Frau Dr. Hanus,
vielen Dank für Ihre Antwort vom 17.04.10 bezüglich Desarell.
Ich habe vom 27.04. bis 01.05. täglich morgens 5 Tropfen genommen. Allerdings haben sich Nebenwirkungen wie extreme Abgeschlagenheit , starkes frieren sowie sehr schlechte Nachtruhe eingestellt. Handelt es sich vielleicht hierbei nur um die Erstverschlimmerung oder sollte ich Desarell doch lieber nicht nehmen? Für eine kurze Antwort bin ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichem Gruß
CMA
Dr. med. Marie-Luise Hanus (05.05.2010 09:32):
Hallo,
betreff Desarelltr. ist eine Erstverschlimmerung denkbar. Allerdings können Tropfen mit Alkohol auch Unverträglichkeiten hervorrufen! Vielleicht sollten Sie auf Desarellampullen umsteigen und diese 3 x / Woche subcutan spritzen.
Freundlichen Gruß
Dr. M-L Hanus
klaus sahr (12.04.2010 12:04):
Sehr geehrte Doktores,
ich bin 65 Jahre und habe schon 40 Jahre mit erhöhten Fettwerten zu tun. Trotz vorsichtigem Essen sind meine Werte Chol:250, LDL 200, HDL 35-40, Trigl. 240. Ich habe viele Medikamente probiert und tatsächlich hilft Sortis 10 in minimaldosis,#d,h. 1/2 Tabl. jeden 2.Tag (!) Dann sind die Werte im grünen Bereich, aber iich bekomme nach 6 Wochen Einnahme immer starke Muskelschmerzen im Schulter-Nackenbereich. Habe nur leichtes Übergewicht, 170 groß und 75 kg.
Gibt es ein homöop.- oder ZCM-Medikament, dass diese Nebenwirkungen nicht hat??
Frdl.Gruß nach Obertal Klaus Sahr
Prof. Dr. med. Rafael Adam (12.04.2010 16:06):
Sehr geehrter Herr Sahr,
entscheidend ob Fettstoffwechselstörungen zu behandeln sind, ist immer ein umfassendes individuelles Risikoprofil.
Zwar liegen Ihre schlechten (LDL-Cholesterin) Cholesterinwerte mit 200 mg/dl und die Neutralfette (Triglyzeride) im deutlich erhöhten Bereich und Ihre guten (HDL-Cholesterin) Cholesterinwerte sind zu niedrig, wichtig wäre dennoch zu wissen, ob weitere Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen vorliegen (Diabetes mellitus, Rauchen, Übergewicht, erhöhter Blutdruck, Stress, Bewegungsmangel etc.) oder ob es schon zu sogenannten Endorganschäden im Bereich der hirnversorgenden Arterien, der Herzkranzgefäße oder der Beinarterien gekommen ist.
Neben oder statt einer Statintherapie (häufigste Nebenwirkung: Muskelschmerzen) sind lebensstilverändernde Maßnahmen von großer Bedeutung.
Dies sind zu Beispiel: Ernährungsadaptation (mediterrane Kost), Omega3-Fettsäuren, Artischockenpräparate, Kleie zum Frühstüch (bindet Fett in Darm), Bewegungstherapie, Gewichtsnormalisierung.
Eine umfassende Analyse Ihrer Risikofaktoren und die Entwicklung eines Therapiekonzeptes führen wir gerne für Sie durch.
Beste Grüße
Prof. Dr. med. Rafael Adam
klaus sahr (14.04.2010 11:09):
Lucy 1806 (30.03.2010 21:30):
Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren,
seit 1994 habe ich eine diagnostizierte Hashimoto-Thyreoiditis, seit Dez 2004 nach - bis dahin zu niedrigem Blutdruck - einer Bluthochdruckkrise, einen eingestellten Blutdruck mit 20 mg Enalapril/tgl. Die Schilddrüse wird mit 150 L-Thyroxin behandelt. Zusätzlich derzeit wieder Eisenmangelanämie die mit 100 mg Ferrosanol Duodenal behandelt wird.
nun bin ich auf der Suche nach Erfahrungsberichten oder Ergebnissen im Zusammenhang einer Thymus-Therapie bei Hashimoto-Thyreoiditis.
Sie wurden mir empfohlen, da Ihre Klinik ja auch im Naturheilverfahren tätig ist.
Haben Sie dahin schon Erfahrungen mit Patienten machen können und wenn ja, mit welchem Ergebnis?
Liegen evtl. aktuelle Studien darüber vor oder sind ggfs. schon Studien darüber veröffentlicht worden? Wenn ja, wohin kann ich mich wenden um mich darüber zu informieren?
Vielen Dank für Ihre Beantwortung im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Lucy
Dr. med. Karl John (31.03.2010 19:30):
Hallo Lucy 1806,
die Hashimoto-Thyreoiditis stellt nach unserer Erfahrung keine Indikation zur Durchführung einer Therapie mit Thymuspeptiden dar. Auch sind uns keine Studien mit dieser Indikation bekannt.
Mit freundlichem Gruß
Dr. med. Karl John
Stellvertreter des Chefarztes
S.W. (26.03.2010 21:41):
Guten Tag,
ich bin 24 Jahre alt und kenne meine Beschwerden seit ungefähr 10 Jahren. Herr Ruffmann hat bei mir eine \"Störung\" des vegetativen Nervensystems festgestellt (starke Vagusaktivität am Tage), die zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Tachykardien beim Aufstehen führt. Er meinte, dass man die Symptome durch eine Physiotherapie der Halsmuskelatur lindern könnte. Ein Neurologe konnte dieser Argumentation nicht folgen.
Welche Therapie würde dafür in Frage kommen und wieviele Behandlungen würde man brauchen?
Wird diese Behandlung (und eventuell ein Aufenthalt) von der Beihilfe übernommen?
Mit freundlichen Grüßen
S.W.
Bernd Meyer, Geschäftsleitender Direktor (29.03.2010 14:15):
Sehr geehrter Herr S.W.,
aufgrund der von Ihnen geschilderten Probleme ist es kaum möglich eine gesicherte Aussage über die mögliche Wirkung einer physiotherapeutischen Behandlung zu treffen.
Ihr Problem ist so komplex, daß es unbedingt notwendig ist, Sie von unserem Physiotherapeuten Herrn I. Schwank ansehen zu lassen. Nur dann ist eine gesicherte Aussage zu machen.
Unsere Ärzte und Therapeuten stehen Ihnen nach Absprache auch kurzfristig, ambulant zur Verfügung. Es bedarf hierzu keiner Aufnahme in unsere Klinik. Sprechen Sie mit unserem medizinischem Sekretariat einen Termin ab. Man wird Sie hier umfassend beraten.
Herzliche Grüße aus Baiersbronn-Obertal
Anne (25.03.2010 22:34):
SgDuH,
ich habe einen Antrag auf med. Reha wg. Burnout / psychosom. Erkrankungen gestellt, Kostenträger wird die Rentenversicherung sein. Könnte die Maßnahme in Ihrem Hause durchgeführt werden?
MfG Anne
Prof. Dr. med. Rafael Adam (26.03.2010 11:45):
Sehr geehrte Frau Anne,
vielen Dank für Ihre Anfrage vom 25.03.2010 bezüglich einer REHA-Maßnahme wegen Burnout.
Eine Behandlung ist selbstverständlich in unserer Klinik möglich. Das Umfeld die Austattung und die medizinischen Möglichkeiten sind prädestiniert für eine solche Behandlung. Eine Kostenübernahme durch die Rentenversicherung ist aber nicht gewährleistet. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Versicherer, der Beihilfe oder mit der Privatversicherung (sofern abgeschlossen für Sanaturiumsaufenthalte).
Gerne können Sie uns auch anrufen und unsere medizinische Telefon-Sprechstunde am Dienstag und Freitag von 19:00h bis 20:00h nutzen.
Mit freundlichen Grüßen aus Baiersbronn-Obertal
Christian Harding (25.03.2010 16:13):
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich würde gerne einen Aufenthalt in Baiersbronn buchen über die Osterage und danach. Ich bin beruflich sehr angespannt, habe viel Streß und würde gerne etwas "Entgiftung" machen...haben Sie ein passendes Programm, was Sie mir empfehlen könnten?
Mit besten Grüßen
Christian Harding
Bernd Meyer, Geschäftsleitender Direktor (26.03.2010 12:17):
Sehr geehrter Herr Harding,
herzlichen Dank für Ihre Anfrage bezüglich eines Aufenthaltes in unserer Privatklinik in Baiersbronn-Obertal. Sie können sicher sein, daß Sie hier die nötige Behandlung erfahren werden, die es Ihnen ermöglicht Streß abzubauen und neue Einsichten für die Zukunft zu erhalten. Die passenden Verfahren zu einer Entgiftungskur werden Ihnen von unseren Ärzten schriftlich übersandt. Meine Frau und ich freuen sich sehr, Sie recht bald hier Baiersbronn begrüßen zu können.
Bernd Meyer
Geschäftsleitender Direktor
Carpe diem (15.03.2010 12:53):
Wir sind auf der Suche nach einem Arzt bzw. einer Klinik im süddeutschen Raum, der/die eine Cannabis-Therapie in Verbindung mit alternativen Behandlungen anbietet. Durch Recherche lasen wir von Studien, die bewiesen, dass Cannabis u.a. bei Krebskranken schmerzlindernd, appetitsteigernd, stimmungsaufhellend wirkt. Nach einer Laborstudie der Uni Rostock aus 2008 zufolge, hemmen zudem die Inhaltsstoffe der Cannabispflanze die Ausbreitung von Krebs. Mein Bruder (geb.1961) ist nach der klassischen Medizin austherapiert. Derzeit Knochen und Lebermetastasen, bei einem Ausgangstumor in der Prostata. Schmerzlinderung erfolgt durch Morphine. Unserer Meinung nach wird die Behandlung mit Cannabis blockiert, obwohl nun auch im Bundestag die Überlegung herrscht nach dem syntetisch erzeugtem Dronabinol das auch legal verordnet werden darf, Arzneimittel aus natürlichem Hanf zuzulassen, wie in den Niederlanden und Österreich. Wir wissen, dass jeder Arzt Dronabinol verordnen kann, aber uns wäre lieb, wenn schon Erfahrungswerte vorliegen und mein Bruden "an die Hand genommen wird", um ihm noch eine gewisse Lebensqualität geben zu können.
Vielen Dank im voraus für Ihre Mühe
Dr. med. Kai Ruffmann (16.03.2010 08:05):
Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass eine Cannabistherapie in unserer Klinik nicht durchgeführt werden kann. Wir verfügen gar nicht über dieses Medikament. Darüberhinaus verfügen wir auch nicht über eine große Erfahrung in der Behandlung von Tumorkranken im fortgeschrittenen Stadium. Bedauerlicherweise wird unsere Klinik Ihnen nicht weiterhelfen können.
Andrea Schneider (15.03.2010 12:17):
Sehr geehrte Damen und Herren,
beim Sport treten seit einigen Wochen immer starke Schmerzen in meinen beiden Waden auf. Es liegt nicht daran, dass ich falsch laufe. Dann habe ich mich ein bisschen im Internet belesen und habe jetzt bedenken eine Durchblutungsstörung in den Venen zu haben.
Ich bin jedoch erst 32 jahre alt und nicht übergewichtig. Rauchen tue ich auch nur bei Gelegenheit. Vielleicht 1 mal im Monat oder so.
Abends sind meine Adern an den Füßen relativ dick. Ich hab mir gedacht, dass wenn es eine Durchblutungsstörung ist könnte es helfen, wenn ich Aspirin nehme, da das Aspirin ja das Blut verdünnt. Ich habe es bis jetzt zwei mal genommen beim Sport und jedes mal hatte ich keine Schmerzen. Allerdings hatte ich dann am nächsten Morgen Schmerzen ohne Sport. Können sie mir helfen? Sind meine Venen nicht in Ordnung? Wie kann ich das rausfinden oder wie findet ein Arzt das raus?
Außerdem habe ich eine Bindegewebsschwäche.
Es wäre wirklich sehr nett, wenn sie mir helfen könnten.
Vielen Dank im voraus.
Andrea Schneider
Prof. Dr. med. Rafael Adam (15.03.2010 14:41):
Sehr geehrte Frau Schneider,
es kann sich sowohl um venöse als auch um ein arterielles Problem handeln.
Hier müsste zunächst eine Untersuchung durch einen Gefäßspezialisten (Angiologen) stattfinden.
Gerne stelle ich Ihnen Adressen von behandelnden Kollegen in Ihrer Nähe zur Verfügung.
Ich würde mich auch freuen Sie zur Untersuchung in Obertal begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Rafael Adam
Franziska von Achtersleben (15.03.2010 12:12):
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich bin 28 Jahre alt und hatte im letzten Oktober eine Thrombose im rechten Unterschenkel. Habe bis Ende April Marcumar genommen und trage noch den Waden-Kompressionsstrumpf. Die Ergebnisse einer Genuntersuchung stehen noch aus - eigentlich konnten sich die Ärzte die Thromboseentwicklung nämlich nicht erklären, da ich ein recht aktives und bewegtes Leben führe.
Nun werde ich im August für drei Monate zu einem Forschungsaufenthalt in die Hochanden Perus und Boliviens aufbrechen. Ich war letztes Jahr bereits von März bis Mai dort und habe mich daher schon mit der Höhenkrankheit etc. auseinandergesetzt, vor Ort jedoch keine Probleme gehabt. Jetzt habe ich aber doch Angst wegen der Thrombose - ist es ratsam für die Zeit in den Anden Marcumar zu nehmen? Könnte ich aber dann nicht im Gegenzug Probleme mit der Akklimatisierung bekommen, wenn das Blut durch das Marcumar verdünnt wird, weil die Akklimatisierung doch eigentlich durch die Anreicherung der roten Blutkörperchen erzielt wird? Kommt mir vor wie eine Zwickmühle - entweder Schutz vor Thrombose ODER der Höhenkrankheit.. Könnte Heparin eine Alternative sein, wirkt das anders? Für Antworten wäre ich sehr sehr dankbar!
Viele Grüße, Franziska von Achtersleben
Prof. Dr. med. Rafael Adam (15.03.2010 14:39):
Sehr geehrte Frau von Achtersleben,
Danke für Ihre Anfrage.
Die Empfehlungen hängen vom Ergebnis der Genuntersuchung (Gerinnungsanalyse) ab.
Bei Vorliegen einer Gerinnungsneigung sollte eine dauerhafte Blutverdünnung (Marcumar oder niedermolekulares Heparin oder AntiXa-Präparat) stattfinden.
Allerdings erhöht sich das Risiko einer Blutung bei einer Verletzung (Hochanden?).
Am besten besprechen Sie das Ergebnis mit einem in der Thrombosebehandlung erfahrenen Arzt (Angiologe, Phlebologe, Hämostaseologe).
Gerne stelle ich mich hierfür zur Verfügung oder nenne Ihnen Adressen erfahrener Kollegen.
Beste Grüße
Prof. Dr. med. Rafael Adam
Jutta Kiebig (15.03.2010 12:01):
Hallo,
ich habe schon Probleme mit Krampfadern und Venen seit meinem 12. Lebensjahr. Bis jetzt noch weitgehend ohne Einschränkungen und Schmerzen. Jedoch wurde bei mir schon eine Stammvene entfernt und des öfteren Venen verödet. Leider ist dies schon 10 Jahre her und seitdem war ich bei keinem Arzt mehr deswegen. Da ich umgezogen bin und sich die Krampfadern wieder vermehren, würde ich mich gerne diesbezüglich noch einmal untersuchen lassen. Auch wurde in früheren Untersuchungen eine verminderte Arbeitsfähigkeit der Venenklappen festgestellt. Nun habe ich etwas im Internet gesucht, jedoch kann ich die verschiedenen Bereiche nicht klar abtrennen und würde Euch bitten mir zu helfen, den richtigen Arzt zu finden. Wrin bestehen die Unterschiede:
Angiologie
Phlebologe
Gefäßchirurg
Venerogole
zu welchem Arzt gehe ich am besten, um mich untersuchen zu lassen?
Herzlichen Dank im Voraus.
Jutta Kiebig
Prof. Dr. med. Rafael Adam (16.03.2010 09:01):
Sehr geehrte Frau Kiebig,
Venenerkrankungen werden von Gefäßmedizinern (Angiologen) oder Phlebologen (Venenspezialisten) behandelt.
Den Gefäßchirurgen würde ich erst dann aufsuchen, wenn eine Operationsnotwendigkeit attestiert wurde.
Wichtig sind auch Allgemeinmaßnahmen (siehe hierzu auch: www.praxis-adam.de), die für den langfristigen Verlauf der Erkrankung ganz entscheidend sind.
Adressen von Gefäßspezialisten finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA)(www.dga-gefaessmedizin.de).
Beste Grüße
Prof. Dr. med. Rafael Adam
Ine (13.03.2010 18:07):
Mein Mann ist 87 Jahre alt und war bis vor ca. 5 Jahren in Topform. Nachdem das Herzflimmern nicht mehr mit El-Schocks korrigiert werden konnte, ging man in Schweden auf die Medizin Durbis über, die seine Kondition total zerstörte auf grund der enormen Beiwirkungen. Er musste deshalb damit aufhören und hat jetzt andere Medizin, - aber das ständige Herzflimmern wirkt sich äusserst negativ auf die Lebensqualität aus.
Frage: haben Sie ein Konzept, seine Lebensqualität resp. Kondition zu verbessern ?
Dankbar für Ihre konkreten Vorschläge und Beratung.
MfG. Ine
2010-03-13
Dr. med. Kai Ruffmann (15.03.2010 15:36):
Sehr geehrte Ine,
Bei dem von Ihnen erwähnten Herzflimmern handelt es sich doch wahrscheinlich um das Vorhofflimmern - oder? Nun das Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung überhaupt. Ebenso wie sein Auftreten häufig ist, sind die Gründe hierfür vielfältig. Gelegentlich ist es eine Herzleistungsschwäche, oder einfach nur ein Altersherz. Gelegentlich ist das Herz in diesem Konzert nicht einmal der Täter, sondern eher das Opfer. Ich denke hier zum Beispiel an Schilddrüsenstoffwechselstörungen. Um dem einzelnen Patienten gerecht zu werden, muss man also genau hingucken. Manchmal finden wir dann ein über lange Zeit belastetes und endlich überlastetes vegetatives Nervensystem. Hier sind wir nun schon bei einem Spezialgebiet unserer Klinik, das ich mit dem Begriff der Psycho-Neuro-Kardiologie umreißen möchte. Aber auch was die Behandlung der Herzinsuffizienz angeht oder der fortgeschrittenen Verengungen der Herzkranzgefäße, ist ihr Mann bei uns an der richtigen Adresse. Mithilfe der „Herzhose“ oder des „Huckepackherz“ führen wir eine konsequente kardiologische Therapie durch, wie man sie anderen Ortes nicht erhalten kann und gelangen häufig zu einer deutlichen subjektiven Besserung seitens des Patienten.
Ein Konzept zur Verbesserung der Lebensqualität Ihres Mannes ist also sehr wohl vorhanden. Im einzelnen wird es um eine sorgfältige Untersuchung gehen und um ein allein auf Ihren Ehepartner zugeschnittenes Konzept.
In der Hoffnung, wieder von Ihnen zu hören,
mit freundlichen Grüßen
Dr. Kai Ruffmann
Kaempff (13.03.2010 16:22):
sehr geehrte Damen
Sehr geehrte Herren,
Mein Mann leidet seit einem Jahr an Krebs, begonnen mit Mundkrebs der soweit es scheint geheilt ist, jedoch haben sich Lungenmetasten gebildet die jetzt mit einer 2e Chimio behandelt werden. Da mein Mann jedoch körperlich sehr abgeschwächt ist und eine Heilung mit traditionneller Medizin nicht wahrscheinlich ist, möchten wir es mit einer Naturmedizin kombiniert mit einer eventuellen Chimio probieren.
Wir wären Ihnen sehr verbunden für jegliche Information.
Mit bestem Dank im voraus
JKaempff
Dr. med. Marie-Luise Hanus (15.03.2010 16:58):
Sehr geehrte Frau Kaempff,
in unserem Hause wird individuell eine biologische Tumor-Therapie durchgeführt.
Diese besteht darin den Patienten während der schulmedizinischen Behandlung zu begleiten, ihn während dieser Therapie z.B. mit orthomolekularen Substanzen zu unterstützen und nach Ende der Chemotherapie immunmodulierend mit Thymuspeptiden oder anderen modulierenden Substanzen sein Immunsystem wieder aufzubauen.
Nach entsprechenden Laboruntersuchungen können die wirkungsvollen Substanzen mit besonderer Aktivierung der Immunzellen individuell festgelegt werden. Hierzu wäre ein Aufenthalt von mindestens 2 Wochen erforderlich.
Dazu gehören auch eine psychologische Unterstützung und angepasste Bewegungstherapie.
Mit freundlichem Gruß
Dr. med. Marie-Luise Hanus
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Schwarzwald MedicalResort Obertal
Georg Mahler (12.03.2010 18:56):
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe folgendes Problem:
Ich bin 68 Jahre alt und habe seit etwa 12 Jahren Herzbeschwerden. Es handelt sich um Verengungen meiner Blutgefäße. Eine Bypassoperation ist schon durchgeführt worden, auch einige Aufdehnungen. Trotzdem leide ich immer wieder unter Herzschmerzen, die zum Teil nachts auftreten und sehr unangenehm sind. Bei körperlicher Belastung kommt es zu Luftnot. Mein Arzt hat mir gesagt, meine Beschwerden könnten nun nur noch mit Medikamenten behandelt werden, da eine erneute Aufdehnung der Herzkranzgefäße nichts mehr bringen würde. Glauben Sie, dass die" Herzhose" für mich das richtige Mittel sein könnte, um wieder ein beschwerdefreies Herz zu bekommen?
Ich freue mich auf eine baldige Antwort von Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
Georg Mahler
Dr. med. Kai Ruffmann (15.03.2010 15:37):
Sehr geehrter Herr Mahler,
ich bin mir sicher, dass wir Ihnen mit der Methode der pulssynchronen externen Gegenpulsation in Obertal sehr gut helfen können. Die "Herzhose" ist für Sie genau das richtige Mittel, um ihre Herzbeschwerden loszuwerden.
Kommen Sie zu uns!
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. Kai Ruffmann